Im Dialog mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung

Ursachen des Fachkräftemangels und digitale Technologiefolgen sind gemeinsame Themen

Der Vorstand traf Bundesbildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek zum Gedankenaustausch in ihrem Büro in Berlin. Es zeigten sich schnell mehrere konstruktive Denkansätze, die zu innovativen Kooperationen führen sollen. Übereinstimmend wurde der überzogene Akademisierungswille zu Lasten eines gesunden Respekts vor handwerklichen Berufen angesprochen. Ohne jede Schuldzuweisung erörterten die Ministerin und beide Senatsvorstände eine Perspektive, beruflicher Erfüllung und Zufriedenheit für Handwerker und Ausbildungsberufe.
Das duale Bildungssystem in Deutschland gilt als weltweites Vorbild und sollte weiter gestärkt werden. Dazu gehört auch Anerkennung und Imageaufbau solcher Berufsabschlüsse. Einigkeit auch darüber, dass nicht nur Abitur oder akademische Abschlüsse als wertig und erstrebenswert gelten sollen. Bei pragmatischen Lösungen im Thema der dualen Bildung werden Experten des Senats gefragt sein.

Weiter konnte der Vorstand Unterstützung durch den Senat im Feld der digitalen Transformation anbieten. Hier werden konkrete Aktivitäten auch kurzfristig erfolgen und mit der Ministerin und dem Haus abgestimmt werden.

Es wurde überlegt eine Intensivierung des Informationsaustauschs mit der Bildungskommission des Senats zu konzipieren. Die Zusammenarbeit des Dialogs zwischen Bildungsministerium und Senat wird konkret weitergehen. Der parlamentarische Staatssekretär Dr. Michael Meister wird im Juni an einem Regionaltreffen des Senats teilnehmen.