Sigmar Gabriel Ehrensenator des Senat der Wirtschaft

Der vormalige Bundesaußenminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel wurde am Wochenende zum Ehrensenator des Senats der Wirtschaft Deutschland berufen.

Damit ist er nun mit Prof. Klaus Töpfer, Prof. Günther Verheugen, Jean Claude Junker und Prof. Jürgen Rüttgers, der fünfte Ehrensenator aus der Politik dieser Vereinigung von Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Bereits seit 2010 ist auch Rosi Gollmann, die Gründerin der Andheri-Hilfe Bonn, Ehrensenatorin des Senat der Wirtschaft.

Der Senat der Wirtschaft ist streng gemeinwohlorientiert und wirkt mit an Lösungen zur gesellschaftlichen und politischen Gestaltung. Mit Impulsen aus der Perspektive einer ökologisch und sozialen Marktwirtschaft erarbeitet der Senat Impulse zur Unterstützung der Politik. Es werden keine partikularen Interessen einzelner Unternehmen oder Branchen vertreten. Mit dieser Arbeit wollen erfolgreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft ihrer Verantwortung für die Gesellschaft besonders gerecht werden.

Die „TOGA“, Ehrenstatue des Senats überreichten Präsident Prof. Dr.Dr. Franz Josef Radermacher gemeinsam mit den Vorständen Dieter Härthe und Dr. Christoph Brüssel im Rahmen des festlichen Jahresconvents im Maximilianeum München, dem Landtag von Bayern.

In seiner Laudatio betonte Prof. Radermacher die besondere Kompetenz von Sigmar Gabriel in hohen Staatsämtern und als langjähriger SPD Vorsitzender. Gleichzeitig seine über die Parteigrenzen anerkannte Analysekraft in gesellschaftlichen und politischen Prozessen.

Die Ehrensenatoren des Senats der Wirtschaft sind ausschließlich ehrenamtlich mit ihrer besonderen Erfahrung der Staatsämter besondere Impulsgeber bei dieser Gemeinwohlarbeit. So wird die Verbindung von Expertise aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu einer praxisorientierten und treffsicheren Lösungskompetenz.

Es zählt zu den wichtigsten Disziplinen der Arbeit, dass keine fordernde Pressearbeit geleistet wird und immer das Gebot der Pluralität im Vordergrund steht. So ist der Senat weder an Parteien, Ideologien, noch an Unternehmen oder Funktionäre gebunden.

Gemeinsam mit anderen Ehrensenatoren will Gabriel zum Thema einer neuen Motivation für das gemeinsam Europa tatkräftig mitwirken.