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Weltmarktführer-Gipfel:  Lösungsansätze gemeinsam schaffen – das „DAVOS“ des Mittelstands

Unternehmen und internationale Partner diskutieren Verantwortung und Zusammenarbeit

Das Gipfeltreffen der Weltmarktführer 2026, von WirtschaftsWoche, Senat der Wirtschaft und ADWM von Dr. Walter Döring, war wieder die hochwertige Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und internationalen Unternehmensvertretern. Im Mittelpunkt standen Fragen der globalen Wettbewerbsfähigkeit, der Transformation von Wirtschaftsstrukturen und der internationalen Zusammenarbeit. Der Senat der Wirtschaft Deutschland war als ideeller Partner in den Austausch eingebunden. Auch die rund 100 teilnehmenden Mitglieder des Senats trugen zu einem sachlichen, lösungsorientierten Austausch bei. 

Beim traditionellen Lunch des Senat der Wirtschaft  setzte der Chefredakteur der WirtschaftsWoche, Horst von Buttlar, mit einer Einordnung der aktuellen weltwirtschaftlichen Lage einen analytischen und inhaltlich prägenden Akzent. Auf Basis seiner Eindrücke aus Davos beschrieb er zwei gegenläufige Stimmungen: eine überwiegend positive Erwartung im Bereich Künstliche Intelligenz und digitale Zukunft sowie eine deutlich zurückhaltendere Einschätzung mit Blick auf geopolitische Entwicklungen und globale Unsicherheiten. Zuvor hatte der Vorstandsvorsitzende Norbert Streveld die erkennbaren geopolitischen Veränderungen und Marktgegebenheiten als aktuelle Realitäten beschrieben, die nicht als kurzfristige Ereignisse verstanden werden sollten. 

Eine wirtschaftsdiplomatische Dimension bot der chinesische Generalkonsul Yiyang Huang beim Lunch des Senats. In seinem Beitrag betonte er die Offenheit Chinas für eine vertiefte Zusammenarbeit, insbesondere mit Deutschland, das er dabei als das Land mit der höchsten positiven Reputation in China bezeichnete. Ein Signal für bestehende und mögliche künftige Kooperationsfelder. In diesem Zusammenhang unterstützte auch Dr. Walter Döring den Austausch zur europäischen Vernetzung und internationalen Zusammenarbeit. 

Durch die hochwertigen Vorträge einiger führender Unternehmensvorstände, CEO´s und Entrepreneure  wurde deutlich, dass wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit als gemeinsame Aufgabe verstanden werden sollte. Die Forderung an die Politik alleine kann nicht ausreichen. Mehrere Stimmen betonten, dass unternehmerische Initiative und Eigenverantwortung nicht vom Tempo politischer Reformen abhängig gemacht werden können. Auch wenn von der Politik verlässliche Rahmenbedingungen erwartet werden, liege die Umsetzung maßgeblich bei Unternehmen und Gesellschaft. Reformen benötigten Zeit, Wirkung entstehe jedoch erst durch konkretes Handeln. 

So war auch der einhellige Tenor bei Workshops, Masterclasses und Side Events im Umfeld des Weltmarktführer Gipfel. Auf einem Forum der Initiative NEXXT, erinnerte Dr. Christoph Brüssel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Senat der Wirtschaft, dass die Wahrnehmung in Wirtschaft und Gesellschaft noch immer nicht die Reformen der Regierung in Berlin erkennen können. Das, obwohl bereits mehr als 1400 Beschlüsse zu Veränderungen, Bürokratie Rückbau und Investitionen getroffen seien. Da liegt dringender Verbesserungspotential bei unterschiedlichen Instanzen.

Der Austausch der Teilnehmenden auf dem Gipfel unterstrich sehr deutlich die Bedeutung gemeinsamer Lösungsansätze und die Verantwortung aller Beteiligten, aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, erkennbare Risiken zu beheben und Chancen aktiv zu gestalten.